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Wie erwartet stoppte der Ausverkauf beim Dax (DAX 12993.73 -0.41%) zunächst knapp oberhalb der 12’900er-Marke. Doch derzeit sind Zweifel angebracht, ob diese Bodenbildung auch von Dauer sein wird. Weitere Verluste sind im Gegenteil nach dieser Unterbrechung eine reale Gefahr, zum Glück ist die nächste Kaufzone nicht weit.

Der Deutsche Aktienindex hat in einer Woche gut 550 Punkte verloren – im Vergleich zur vorhergegangenen Kaufwelle seit Anfang September ist das nicht viel, sie war gut dreimal so lang.

Nun ist die erste charttechnische Unterstützung um 12’850/12’910 erreicht, die sich aus ehemaligen Sommer-Zwischenhochs ableitet und bereits in den beiden vorausgegangenen Monaten zuverlässig funktioniert hat.

Kurzfristig hat der Markt auch einen Grossteil seines Schwankungspotenzials auf der Unterseite ausgereizt. Erkennbar wird dies an dem aus vergangenen Ausschlägen berechneten Prognosekorridor (graue Fläche), dessen südliche Begrenzung erreicht ist.

Doch auch ein weiterer Rückschlag in Richtung 12’670 oder sogar 12’350/12’500 ist nicht auszuschliessen – nach einer Pause, wohlgemerkt. Warum, zeigt der Blick auf den länger zurückreichenden Tageschart.

Der Ausblick ist insbesondere aus der Vogelperspektive positiv, aus dieser Perspektive zeigt sich eine Serie zuverlässig steigender Zwischentief- und Zwischenhochpunkte mit beinahe lehrbuchmässigem Charakter.

Doch gleichzeitig ist natürlich auch das meiste Korrekturpotenzial in einer gröberen Auflösung verfügbar, ohne dass der steigende Basistrend wirklich darunter leiden müsste.

Frühestens um 12’415/12’500, zwischen dem 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) und einer bislang unbestätigten Aufwärtstrendlinie (untere grüne Gerade), ist längerfristig mit stärkerem Kaufinteresse zu rechnen.

Die Chancen auf eine dauerhafte Bodenbildung oberhalb von 12’850/12’900 sind gemäss der technischen Analyse vielleicht bei etwa 50% anzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dax bei einem weiteren Abwärtsrutsch jedoch auch noch unter die 12’400er-Marke fällt, sind aus heutiger Sicht noch nahe null. Anleger müssen sich also nicht allzu sehr beunruhigen lassen.