Solange der Deutsche Aktienindex die nun erreichte Stabilisierungszone nicht durchbricht, könnte er mit einem blauen Auge aus der jüngsten Konsolidierung kommen. Anleger sollten allerdings nicht zu sehr darauf wetten. 

Der Dax hat wie erwartet zwischen 14’800 und 15’000 Punkten einen Boden bilden können, der allerdings bis jetzt nur temporären Charakter hat. Zur Vorsicht mahnt auch, dass an schwachen Tagen der Umsatz höher war als an Tagen mit steigenden Kursen – auch wenn der Einmaleffekt des Verfallstags an den Terminbörsen letzten Freitag herausgerechnet wird.

Je stärker aber eine nun möglicherweise folgende Erholung in Relation zum vorausgegangenen Abschwung ausfällt, desto grösser auch die Chance, dass sich das Korrekturpotenzial schon erschöpft hat. Dazu sollten zumindest die ersten, aus den Vortagen stammenden Umsatzhäufungen bei 15’500 bis 15’700 Zählern wieder überschritten werden können. Vorher bleibt die Börsenampel eher auf Rot/Gelb.

Unterstützend wirkt der inzwischen erreichte Langfristdurchschnitt (violett), der erfahrungsgemäss zusätzliche Käufer anlockt. Das Satellitenbild zeigt allerdings auch, dass im Falle einer ausbleibenden Stabilisierung Luft nach unten bis mindestens an die 14’000er-Marke bestehen würde.

Trading-Idee: Wer einen eher mittelfristigen Anlagehorizont hat, braucht sich um Long-Positionen wie beispielsweise den Valor 48958400 der UBS keine Sorgen zu machen, solange der Dax nicht deutlicher unter die 14’800er-Marke fällt. Kurzfristig orientierte Anleger können dagegen zu Short-Zertifikaten wie dem Valor 54512257 greifen. Das Papier macht Indexverluste zu Gewinnen und verstärkt diese um das Vierfache.

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