Die Luft für den Deutschen Aktienindex wird nach dem steilen Aufwärtsimpuls der vergangenen beiden Wochen dünner. Vorsichtige Investoren sollten langsam damit beginnen, über teilweise Gewinnmitnahmen nachzudenken – vor allem, wenn sie einen kurzfristigen Anlagehorizont haben.

Der Anstieg im Chart der Vorwochen ist makellos und spielte sich zuletzt stets am oberen Randbereich des entsprechenden Schwankungskorridors ab (graue Fläche). In der Theorie kann sich diese Bewegung zwar noch länger fortsetzen, jedoch rückt nun auch der horizontale Wendebereich um 12’450/12’650 näher, der sich aus den bisherigen Jahreshochs im Sommer ableitet (schwarz).  Da die jüngste Rally nun schon seit etwa 11’300 läuft, dürfte die Bereitschaft zum Realisieren von Profiten unter Marktteilnehmern inzwischen deutlich erhöht sein. Wer das Potenzial nicht bis zum letzten Punkt ausreizen will, sollte daher bald aktiv werden.

Auch im weiter zurück reichenden Chart hat die jüngste Kaufwelle ihre Spuren hinterlassen und den Dax (DAX 12342.33 -1.01%) bis an die Nordgrenze des Prognosekorridors dieser Zeitebene steigen lassen. Bevor der Markt in die bis 2017 zurück verfolgbare Umkehrzone 12’900/13’500 eintauchen kann, die auf lange sicht das nächste Kursziel bildet, ist daher auch hier eine Konsolidierung erforderlich.

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