Der jüngste Abverkauf beim Deutschen Aktienindex deutet darauf hin, dass sich die laufende Konsolidierungsphase noch für einige Zeit fortsetzen könnte. Die Prognose bleibt trotz einer vorübergehend steigenden Korrekturwahrscheinlichkeit noch positiv.

Bei den letzten Rücksetzern stabilisierte sich der Dax (DAX 13116.02 -3.41%) bisher immer am Monatsdurchschnittspreis (blaue Kurve), doch dieser Effekt blieb am Wochenanfang aus, was Anschlussverkäufe nach sich gezogen haben dürfte. Die Abgabebereitschaft ist nach vergleichbar schwachen Tagen in der Vergangenheit meist kein einmaliges Ereignis geblieben, sodass auch diesmal mit weiteren Verkäufen in Richtung 12’800 oder im Extremfall sogar 12’500 gerechnet werden sollte. Dort verlaufen die nächsten horizontalen Wendebereiche im Kursbild.

Spätestens um 12’500 würde der Dax bereits wieder tief in der unteren Randzone seines mittelfristigen Schwankungskorridors verlaufen (blaue Fläche), sodass darunter hinausgehende Verluste in der ohnehin statistisch starken Jahresendphase kaum zu befürchten sind. Die kurz- und mittelfristigen Kursziele auf der Oberseite bei 13’300 und 13’500 Punkten bleiben daher aus technischer Sicht bestehen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)