Das verlängerte Thanksgiving-Wochenende wirkt sich wie immer auch auf den Deutschen Aktienindex aus, dessen Schwankungsbreite wegen der geschlossenen Wallstreet am Donnerstag deutlich zurückging. Auch heute ist der Handel in den USA nur verkürzt, sodass Impulse erneut ausbleiben.

Bedingt durch den Feiertag jenseits des Atlantiks ist die Volatilität des Marktes auch hierzulande in der zweiten Wochenhälfte wie erwartet stark reduziert. Wenig überraschend kam es daher nicht zu einem Ausbruch über die zuletzt immer wieder als Verkaufszone dienende 13’300er-Marke. Stattdessen scheint der Dax (DAX 13085.41 -3.64%) nun leicht unter den zuletzt stabilisierend wirkenden Monatsdurchschnittspreis (blaue Kurve) abzurutschen, doch auch diese Entwicklung ist nicht überzubewerten. Nach dem steilen Anstieg der Vorwochen sind für eine Konsolidierung Kursziele bei rund 13’050 und 12’800 am unteren Extrembereich des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) und an der horizontalen, im Oktober ausgebildeten Wendezone realistisch.

Ohnehin bremst aus langfristiger Sicht der dort kalkulierbare Prognosekorridor (braune Fläche), und auch die Rekordstände aus 2017 und 2018 dienen als Orientierungspunkt für Gewinnmitnahmen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)