Die kommenden Tage dürften schwankungsintensiv werden, denn es treffen zahlreiche Bewegungsimpulse von Unternehmen und der US-Notenbank auf einen bereits technisch angeschlagenen Markt. 

Die vergangene Woche war mit einer Performance von –1,75% die drittschlechteste in den zurückliegenden zwölf Monaten und reihte sich in den Trend schwacher Januar-Enden ein, der sich seit einigen Jahren bemerkbar macht. Die gute Nachricht ist, dass der Deutsche Aktienindex sich in den Folgemonaten in der Regel deutlich  erholte, den Covid-Crash 2020 natürlich ausgenommen. Auch jetzt spricht einiges für diesen Verlauf, spätestens die anhaltende Nachfrage um 14’800 / 15’000 dürfte eine Bodenbildung herbeiführen – doch noch ist der Januar nicht vorbei.

Eine frühere Stabilisierung schon am nun erreichten horizontalen Wendebereich um 15’500 ist angesichts der zu erwartenden Volatilität in der bevorstehenden Woche mit einer hohen Unsicherheit behaftet. Nicht nur die US-Notenbanksitzung am Mittwoch, auch die Veröffentlichung von Quartalsdaten wichtiger Konzerne von Apple bis Tesla sollte die Preise überdurchschnittlich oszillieren lassen. Dass es für einen Anstieg über die erste umsatzstärkere Umkehrzone bei 15’950 / 16’100 reicht, ist allerdings stark zu bezweifeln. Eine kleinere, leichter zu nehmende Hürde lässt sich zudem schon bei 15’700 / 15’775 ableiten.

Trading-Idee: Um sich gegen weitere Verluste abzusichern, können Anleger nach wie vor Short Mini Futures wie den Valor 112898915 der UBS einsetzen, die Dax-Rückschläge aktuell um rund das Vierfache hebeln und in Gewinne verwandeln. Wer dagegen schon wieder in den Markt einsteigen will, kann zu Long Mini Futures (Valor 112681783) greifen.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)