Die Seitwärtsbewegung des Deutschen Aktienindex ist nach dem US-Zinsentscheid und vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank weiterhin intakt – und sollte es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch danach bleiben. Anleger sollten sich auch bei starken Kursbewegungen nicht zu voreiligen Aktionen verleiten lassen.

In den USA steigen die Leitzinsen und es werden weitere Zinsschritte angekündigt – das war etwas mehr als vom Markt erwartet, daher zieht es auch den DAX leicht nach unten. Ungeachtet dessen verbleibt der Index aber in seiner Tradingrange, die zwischen etwa 12’545/12’620 und 12’920/13’030 verläuft. Selbst eine neue Kaufwelle dürfte kaum zum Verlassen dieser Handelsspanne führen – und selbst wenn, muss abgewartet werden ob eine starke Reaktion auch bis zum Folgetag noch Bestand hat.

Wenn der Deutsche Aktienindex nachhaltig aus seiner kurzfristigen Seitwärtsbewegung ausbrechen kann, dürfte sich dieser Trend bis an die Grenzen der übergeordneten Tradingrange im Langfristchart fortsetzen. Auch hier haben sich auf beiden Seiten relativ klare Kursmarken herausgebildet, die im Süden bei 11’725/11’870 und im Norden bei 13’520/13’600 verlaufen.

Anleger müssen sich in Geduld üben, bis zumindest auf der kurzfristigen Zeitebene ein neuer klarer Trend startet. Davor gleicht eine Spekulation einem Lotteriespiel.

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