Der Deutsche Aktienindex scheint nach dem starken Anstieg vom Monatsanfang seine ganze Bewegungsenergie verbraucht zu haben. Noch ist dies jedoch kein allzu negatives Zeichen, denn die neueste Konsolidierung beugt einer Überhitzung des Marktes vor.

Die momentane Seitwärtsbewegung des Marktes erinnert etwas an die letzte Stagnation des Index im September, die ebenfalls knapp unterhalb der 13’400er-Marke stattfand (rot). Damals folgten ein paar schwache Tage, was auch diesmal nicht auszuschliessen ist. Allerdings besteht kein Anlass zur Sorge, solange die ersten Stabilisierungszonen um 12’800 und 12’400 nicht durchbrochen werden.

Der Dax (DAX 13'382.30 +0.69%) ist auch aus mittelfristiger Sicht leicht überkauft, erkennbar daran, dass er am oberen Rand seines statistisch wahrscheinlichen Schwankungskorridors verläuft (dunkelblaue Bänder). Dieser Kanal dürfte zwar im Laufe der Zeit weiter steigen und dann frisches Potenzial bis an die alten Rekordstände im Bereich der 13’800er-Marke ermöglichen. Für darüber hinausgehende Gewinne sollten Anleger allerdings Geduld mitbringen.

Um von kleineren Rückschlägen an den nun erreichten Barrieren zu profitieren, erweisen sich Papiere wie beispielsweise der Valor 54512257 der UBS (UBSG 13.01 +0.89%) als geeignet. Das Derivat transformiert Verluste des Dax in Kursgewinne und verstärkt diese um das Vierfache.

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