Der neueste Schwächeanfall des Marktes wirft zwei Fragen auf: Wohin kann der Deutsche Aktienindex noch fallen, und woran ist ein mögliches Ende der Korrektur zu erkennen? Beides lässt sich mithilfe der Markttechnik beantworten.

Der Dax hat die mehrere Monate währende Tradingrange zwischen 15’300 und 15’800 nach unten verlassen, obwohl es vor wenigen Tagen noch nach einem Ausbruch in die Gegenrichtung aussah. Entsprechend stark fielen die Anschlussverkäufe enttäuschter Investoren aus, sodass der Markt zeitweise nicht mehr weit von der nächstfolgenden horizontalen Haltezone bei 14’800 / 14’950 entfernt war. Inzwischen hat sich die Lage temporär beruhigt, und die Kurse nähern sich wieder von unten der ehemaligen Kaufzone bei 15’300 / 15’450, die nun eine erste technische Barriere darstellt.

Eine dauerhafte Entwarnung kann aber frühestens gegeben werden, wenn der Dax sich wieder oberhalb seines Monatsdurchschnittspreises (blaue Linie) um 15’600 einpendelt. Dort findet sich auch die erste deutliche Umsatzhäufung aus den Vortagen, die ebenfalls eine kurzfristig blockierende Wirkung entfalten könnte.

Der Chart aus der Vogelperspektive beantwortet die Frage, wie weit der Markt noch fallen kann: Erst am langfristigen Mittelpreis (violett) zwischen 14’200 und 14’600 stoppen grosse Korrekturen im Aufwärtstrend meist. Da dort auch das Schwankungsband (blau) dieser Zeitebene endet und eine waagerechte Haltezone als weitere Orientierungsmarke bereitsteht, dürfte spätestens hier die Nachfrage wieder stark zunehmen.

Trading-Idee: Auf steigende Kurse ausgerichtete Hebelprodukte wie der Valor 48958400 der UBS können weiter gehalten werden, sollten aber mit Stoppkursen unterhalb der 14’800er-Marke abgesichert werden.

Wer zudem über einen weiter gehenden Schutz seines Portfolios nachdenkt, greift zu Short-Papieren wie dem Valor 54512257, der Verluste des Index in Gewinne verwandelt und um das Zehnfache verstärkt.

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