Nach wie vor ist der Deutsche Aktienindex in der aktuellen Handelsspanne zwischen rund 12’850/12’900 und 13’200/13’250 gefangen. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs nach oben war bis zuletzt noch deutlich höher – kommt es jedoch nicht bald dazu, steigt das Risiko auf der Unterseite wieder signifikant.

Seit Mitte November dauert die etwa 400 Punkte breite Seitwärtsbewegung des Marktes nun schon an, ohne dass ein neuer klarer Trend erkennbar wird. Allerdings ist zumindest seit Beginn des laufenden Monats eine Serie steigender Zwischentiefs ein erstes positives Indiz gewesen. Nun jedoch droht der Markt wieder unter seinen Monatsdurchschnittskurs (grüne Kurve) zu fallen, was in der Vergangenheit eher zur Vorsicht mahnte.

Für Optimismus sorgt dagegen nach wie vor der intakte langfristige Aufwärtstrend, der im bis Sommer 2016 zurückreichenden Chart gut zu sehen ist. Allerdings ist innerhalb dieser Trendbewegung ohne weiteres eine Korrektur bis an den 200-Tage-Durchschnitt des Dax (DAX 12561.42 -0.98%) bei aktuell 12’570 möglich – wenn der Index aus der aktuellen Tradingrange nach Süden ausbricht.

Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, müssen weiterhin auf einen Ausbruch aus der momentanen Handelsspanne warten. Nur Mutige nutzen Rückschläge bereits zu einem günstigen Einstieg auf der Long-Seite, beispielsweise mit Calls oder Hebelzertifikaten (siehe Tabelle unten).

Leser-Kommentare