Der Deutsche Aktienindex verharrt zwar weiterhin unterhalb der 12’900er-Marke, aber die zwischendurch messbaren Rückschläge werden immer geringer. Dies schürt Hoffnungen auf einen Ausbruch nach oben, aber Anleger sollten nicht zu voreilig sein.

Beim Dax (DAX 12901.34 -0.71%) hat sich zudem ein steigender Kurskorridor (grün) ausgebildet, dessen Untergrenze bei aktuell rund 12’500 zusammen mit der horizontalen Wendezone um 12’450 den derzeit nächstgelegenen Kaufbereich darstellt. Solange der Markt nicht wieder unterhalb dieser Schwellen gehandelt wird, ist die Prognose auf der kurzfristigen Zeitebene vorsichtig optimistisch.

Auch im mittelfristigen Chart würde ein Ausbruch über 12’900 positive Spuren hinterlassen, allerdings ist der Schwankungsspielraum (dunkelblau) vorerst dennoch relativ beschränkt. Wunder sollten daher in den vorwiegend tendenzlosen Sommermonaten nicht erwartet werden. Immerhin scheint aus heutiger Sicht das Szenario eines zweiten Corona-Korrektur-Standbeins unterhalb von 10’150 und vielleicht sogar unterhalb von 11’250 vorläufig kaum zu drohen. Zumindest das zweitgenannte Kursziel bleibt aber bei wieder steigenden Schwankungen auch weiterhin sehr realistisch.

Nach wie vor ist das  6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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