Der Deutsche Aktienindex stagniert bereits auffällig lange unterhalb der 13’400er-Marke. Das weckt einerseits ungute Erinnerungen, andererseits ist bereits das Ausbleiben stärkerer Verluste ein sehr positives Zeichen.

Die aktuelle Entwicklung des Dax (DAX 13'382.30 +0.69%) gleicht dem Verlauf vor zwei Monaten (rot), als der Markt viele Handelstage mit relativ enger Spanne knapp unter 13’400 Punkten verbrachte – und dann nach Süden ausgebrochen ist. Solange es aber nicht zu einem signifikant schwachen Tag kommt, besteht kein übermässiger Anlass zur Sorge. Denn nach einem Anstieg von knapp 1800 Punkten in wenigen Tagen war eine Konsolidierung ohnehin überfällig. Dass es dabei bisher nicht zu stärkeren Gewinnmitnahmen kam, ist bereits eine kleine Sensation. Rückschläge in Richtung 12’800 bleiben aber jederzeit zu erwarten, erst wenn der Markt stärker einbricht, muss noch einmal über die kurzfristige Prognose diskutiert werden.

Im mittelfristigen Chart zeigt sich, dass die Verkaufsbereitschaft bei 13’400 bis 13’800 Punkten bereits im Vorjahr vorhanden war. Zudem ist auch der hier kalkulierbare Schwankungskorridor (blaue Fläche) nach oben ausgeschöpft. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit weiter, dass der Markt auf diesem Niveau noch für einige Zeit konsolidieren wird. Doch auch hier ist um 12’400/12’800 ein stabilisierender Nachfrage-Gegenpol erkennbar.

Kommt es an den nun erreichten Barrieren zu weiteren Gewinnmitnahmen, erweisen sich Papiere wie beispielsweise der Valor 54512257 der UBS als hilfreich. Damit lassen sich Verluste des Dax in Gewinne ummünzen und um den Faktor vier hebeln.

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