Der Deutsche Aktienindex startet am Montagmorgen schwach. Bleibt dies so, könnte die bisherige Tradingrange auf den Prüfstand kommen – mit negativen Folgen für die kurzfristige Entwicklung.

Der Dax (DAX 12645.75 0.82%) scheiterte ein weiteres Mal an dem Verkaufsdruck um 13’300/13’450 und bewegt sich nun wieder auf den unteren Rand seiner aktuell gültigen Handelsspanne bei 12’700/12’850 zu. Solange die Nachfrage dort für eine Stabilisierung sorgt, besteht keine Gefahr. Bleibt das Kaufinteresse aber aus, droht ein Test der ersten mittelfristigen Haltezone.

Im übergeordneten Zeitfenster ist erkennbar, dass der Dax sich regelmässig am hier kalkulierbaren Durchschnittspreisband (violett) im Bereich der 12’000er-Marke fing. Von einer vorläufigen Bodenbildung in dieser Zone ist auch bei einem stärkeren Schwächeanfall erneut auszugehen. Erst wenn nur noch tiefere Preise gehandelt würden, wäre dies ein ernstzunehmendes Warnsignal.

Anleger haben nun die Wahl, die günstigeren Preise für eine Long-Spekulation zu nutzen und dabei auf ein Hin und Her des Marktes zwischen den Grenzen der momentanen Seitwärtsbewegung zu setzen. Vorsichtige Naturen warten dagegen auf einen Ausbruch oder sichern sich gegen eine fortgesetzte Schwäche mit einem Short-Derivat ab.

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Nach wie vor ist das 6x-Long-Faktorzertifikat der UBS eine Möglichkeit, auf einen weiteren Anstieg zu spekulieren. Es hebelt Kursgewinne des Dax jeden Tag aufs Neue auf das Sechsfache, aber Anleger müssen berücksichtigen, dass der Hebel auch in die Gegenrichtung wirksam ist.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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