Märkte / Makro

Deckungsgrad der Pensionskassen auf Zehnjahreshoch

Mit einem Deckungsgrad von 116,1% erreichen die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen den höchsten Stand seit Ende 2008.

(AWP) Den Schweizer Pensionskassen geht es so gut wie lange nicht mehr. Im zweiten Quartal 2019 konnten die Vorsorgeeinrichtungen vor allem dank Kursgewinnen bei Aktien und Immobilien die Wertschwankungsreserven weiter ausbauen. Nach Schätzungen der ZKB-Tochter Swisscanto sind die Deckungsgrade nach dem ersten Halbjahr auf dem höchsten Stand der letzten zehn Jahresendwerte.

Die Reserven der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben sich gemäss dem am Donnerstag veröffentlichten Pensionskassen-Monitor im zweiten Quartal 2019 durch Kursgewinne um durchschnittlich 1,5 Prozentpunkte erhöht. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 116,1% erreichen die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen nun den höchsten Stand seit Ende 2008. Auch bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung sei der geschätzte Deckungsgrad leicht gestiegen und liege nun bei 109,7%. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?