Märkte / Derivate

Defensive Derivate für institutionelle Anleger

Strukturierte Produkte sind auch bei steigenden Zinsen geeignet, um das Portfolio besser zu diversifizieren und gegen einen Börsensturz abzusichern.

Ende 2019 fällt das Hindernis weg: Strukturierte Produkte gelten fortan für Pensionskassen als kostentransparent. Dazu hat die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK) als zuständige Aufsichtsbehörde ein Konzept genehmigt. Das ist wichtig für Emittenten, um Pensionskassenverwalter zu gewinnen, denn diese müssen alle als intransparent taxierten Anlagen in der Jahresrechnung separat ausweisen – und sich beim Stiftungsrat rechtfertigen. Das Gütesiegel der OAK hat auch Signalwirkung für alle institutionellen Investoren.

Allerdings «ist noch nicht überall angekommen, dass wir in einer neuen Zeitrechnung sind, in der strukturierte Produkte nicht mehr so stiefmütterlich behandelt werden müssen wie früher», sagt Thomas Tschudi, Senior Investment Advisor der Bank Linth, an einem Podiumsgespräch im Rahmen des FuW-Forums «Strukturierte Produkte» (vgl. Textbox).

Kein Dammbruch bei den Pensionskassen

Tschudi sagt, er habe in Jahresberichten 2020 gesehen, dass Pensionskassen strukturierte Produkte im Anhang aufführten, obwohl sie das nicht mehr müssten. «Die nötigen Informationen sind vorhanden, um die Produkte transparent zu deklarieren.»

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