Unternehmen / Ausland

Delivery Hero will alles – oder nichts

Der Online-Essenslieferant übernimmt seine Schweiz-Tochter ganz. Entweder wird sie zum Platzhirsch, oder es droht der Verkauf.

Delivery Hero prüft ihr Engagement hierzulande. «Die Schweiz ist bislang ein kleiner Markt für uns», erklärte Niklas Östberg, Gründer und CEO des Online-Essenslieferanten im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft».

Seit Anfang März gehört Foodarena.ch komplett zu Delivery Hero. «Jetzt werden wir entscheiden, ob wir mehr investieren, um eine Marktführerschaft zu schaffen – oder nicht.» Ein «Nicht» würde wohl auf einen Verkauf hinauslaufen.

Im hiesigen Markt führt Eat.ch bei Essensbestellungen übers Internet. Die Nummer zwei, so erklärt der 38-Jährige weiter, verdiene in keinem Land Geld. «Wir wollen nirgends die Nummer zwei sein.» Der Wettbewerb ist beinhart, und neue Rivalen drängen vor.

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