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Märkte / Devisen

Dem Franken den «sicheren Hafen» austreiben

Die Nationalbank schreckt Investoren ab, die ihr Portefeuille mit sicheren Anlagen diversifizieren. Will der Franken sich aufwerten, interveniert sie stets dagegen.

Die Schweizerische Nationalbank will die Reputation des Frankens als sicherer Hafen beschädigen. Das zeigt sich an ihrem Vorgehen in Marktturbulenzen. Und der Plan scheint aufzugehen. Ein Indiz dafür ist der Vergleich, wie der Franken vis-à-vis dem japanischen Yen und dem Goldpreis auf erhöhte Unsicherheit reagiert. In die gleiche Richtung weist eine Analyse der Grossbank Goldman Sachs.

Wenn die Nervosität zunimmt und die Märkte durchgeschüttelt werden, wie beim Brexit vor einem Jahr, dann interveniert die SNB heftig am Devisenmarkt. Stattdessen könnte sie den Franken vorübergehend in die Höhe schiessen lassen und warten, bis sich das Gewitter verzieht, um dann den Wechselkurs wieder auf ein angestrebtes Niveau zu bugsieren. Doch die SNB gibt bei Krisen kontinuierlich Gegensteuer und lässt keine Ausreisser zu.

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