Märkte / Makro

Demokraten tun der Börse gut

Entgegen der Trump'schen Rhetorik sind demokratische Präsidenten besser für die US-Börsen als republikanische.

An den Aktienmärkten jagten sich in den vergangenen Monaten die Rekorde. Die immer wieder neuen Höchststände der US-Börsen sieht der scheidende Präsident Donald Trump als persönliche Errungenschaft an. Die Best­marken von Dow & Co. führte er als ­Wiederwahlargumente an.

Doch der Verlauf der Aktienkurse ­korreliert weder mit den Zustimmungswerten für Präsidenten, noch besteht ein Kausalzusammenhang zwischen Person im Weissen Haus und Indexstand. Ob nun ein Bären- oder ein Bullenmarkt herrscht, ist vielmehr vom Konjunktur­zyklus und von der Geldpolitik abhängig. So werden die US-Indizes in den vergangenen Monaten vor allem von den ­rekordtiefen Zinsen, der Technologierally sowie vom Mangel an anderen Anlagemöglichkeiten gestützt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Peter Duschet 11.01.2021 - 10:08
Es gibt viel zu viel Variable, um solche Aussagen wirklich sinnvoll zu machen. Die wichtigsten: Wer die Regierung zum Zeitpunkt eines Tiefststandes der Börse übernimmt, hat zwangsläufig bessere Karten. Wer zunächst undankbare Reformen umsetzt (wie Ronald Reagan Anfang der Achtziger Jahre), legt damit den Grundstein für einen langen Aufwärtstrend, der noch seinen Nachfolgern zugute kommt. Weitere Faktoren wurden von der… Weiterlesen »