Märkte / Derivate

Den SMI hebeln oder umkehren

Anlagen mit Hebeleffekt oder Short-Positionierungen sind nicht nur für Day-Trader geeignet. Auch längerfristig orientierte Investoren sollten sie in ihr Repertoire aufnehmen.

Wegen der Turbulenzen der ­GameStop-Aktie Ende Januar sind Call-Optionen in den ­Fokus geraten. Sie bieten einen Hebeleffekt (Leverage) und verleihen dadurch den Anlegern mehr Marktmacht (mehr dazu hier). Wie sich ein Hebel auf die Performance auswirkt, zeigen Indizes der SIX Swiss Exchange. Besonders aufschlussreich ist ihr Verlauf seit Beginn der Coronakrise.

Call- und Put-Optionen werden typischerweise von Day Tradern eingesetzt, um kurzfristig auf steigende oder fallende Kurse zu setzen. Ausserdem versichern Anleger ihr Portfolio mit Put-Optionen gegen eine Börsenbaisse, denn dann steigt der Wert der Puts und gleicht den Kursverlust der Aktien im Portfolio aus.

Calls und Outperformer

Wer hingegen optimistisch ist, setzt mit Call-Optionen auf steigende Kurse, und das nicht nur kurzfristig. Ein Anbieter von strukturierten Produkten, der in der Regel eher konservative Zertifikate empfiehlt, schlug Anlegern Mitte Januar vor, Call-Warrants (Optionsscheine) auf den Swiss Market Index (SMI) oder den S&P 500 zu kaufen, mit Laufzeit von drei Monaten.

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