Märkte / Makro

Der AAA-Klub der Staaten bleibt stabil

Ratingagenturen stellen derzeit keine Herabstufung von Ländern mit bester Bonität in Aussicht. Die USA bieten die höchste Rendite bei Topkreditwürdigkeit.

Seit der globalen Finanzkrise vor rund zehn Jahren ist der Kreis der Staaten mit höchster Kreditwürdigkeit geschrumpft. Steigende Staatsschulden und andere Bonitätskriterien haben bei den Fachleuten in den wichtigsten Ratingagenturen die Zweifel auch an grundsoliden Regierungen wachsen lassen. Abzulesen ist dies am Verlust der Bestnote AAA respektive Aaa, die die Ratingagenturen Standard & Poor’s (S&P), Moody’s, Fitch oder die etwas unbekanntere DBRS vergeben.

Die Zahl der Staaten mit einem AAA ist vom Allzeithoch bei neunzehn im Juni 2011 auf mittlerweile elf zurückgegangen – hauptsächlich aufgrund der Herabstufungen in der Eurozone, wie S&P im jährlichen Trendbericht für 2019 schreibt. Der Anteil von AAA-Ländern hat sich seit der Finanzkrise schrittweise von 16 auf 8% halbiert. So haben die Ratingprüfer der Agenturen beispielsweise Grossbritannien, Frankreich oder Österreich abgestuft.

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