Unternehmen / Schweiz

Der beliebte «Lombard»

Noch nie wurden so viele Lombardkredite in der Schweiz vergeben. Was Anleger dabei beachten müssen.

Martin Lüscher und Pascal Meisser

Er ist verführerisch, dieser «Lombard». Ohne eigenes Geld in die Hand zu nehmen, kann der Anleger zusätzliche Aktien kaufen. Eine verlockende Versuchung, wenn man mit steigenden Kursen rechnet. Dieser Kredit, dessen Name auf norditalienische Händler aus dem 14. Jahrhundert zurückgeht, wird mit dem eigenen Wertschriftendepot abgesichert. Bei Schweizer Banken liegt die Vergabe von solchen Wertpapierkrediten seit 2014 auf einem Rekordniveau.

Vor wenigen Tagen hat die Onlinebank Swissquote ihre Kunden zusätzlich zur Kreditaufnahme animiert, indem sie bis Ende Juli keine Zinskosten verlangt. «Wir möchten unseren Kunden aufzeigen, wie sie mit zusätzlichen Mitteln in Wertschriften investieren können», sagt Swissquote-Handelschef Jürg Schwab im Gespräch mit FuW. Nach den Kurskorrekturen der vergangenen Monate sieht Schwab «jetzt gute Gelegenheiten». Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?