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Der Chart des Tages

Frank Heiniger
Spanien unter Druck.

Spanien ist in Aufruhr. Bis am Montag muss Kataloniens Ministerpräsident Puigdemont erklären, ob er die Unabhängigkeit ausgerufen habe oder nicht. Alles andere als ein deutliches Nein dürfte von der Zentralregierung in Madrid als Verfassungsbruch interpretiert werden.

Die jüngsten Querelen um eine Abspaltung Kataloniens haben sich auch am lokalen Aktienmarkt niedergeschlagen: Besonders deutlich wird dies in der relativen Kursentwicklung spanischer und italienischer Valoren.

Wie der obige Chart von Morgan Stanley zeigt, haben spanische Titel besonders in den letzten zwei Monaten deutlich an Terrain eingebüsst. Ihre relative Kursentwicklung ist von 2 Standardabweichungen überkauft auf 2,6 Standardabweichungen überverkauft eingebrochen.

Wer als Anleger auf eine Beruhigung der Situation setzt – und darauf vertraut, dass politische Börsen sowieso kurze Beine haben –, sollte zurzeit spanischen Aktien den Vorzug geben. Denn auf Basis der operativen Aussichten scheint der Rückstand nicht gerechtfertigt.

So weisen die Analysten von Morgan Stanley darauf hin, dass die relativen Gewinnaussichten zwischen den beiden Ländern für die kommenden zwölf Monate praktisch stabil geblieben sind.