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Der Chart des Tages

In der US-Präsidentenwahl hat Wallstreet ihren Favoriten.

Andreas Neinhaus

Der Weg ist noch lang, bis am 3. November in den USA die Präsidentschaftswahl über die Bühne gehen wird. Der Wahlkampf hat jedoch bereits begonnen. Vor vierzehn Tagen haben die Demokraten in Iowa ihre erste Abstimmung durchgeführt, um den geeignetsten Kandidaten zu finden. Die Ausscheidung setzt sich kommendes Wochenende in Nevada fort. Wer das Rennen macht, ist offen. Dennoch gibt es bereits einen Sieger, und der heisst Donald Trump. Seine Chancen haben in den vergangenen Monaten stetig zugenommen. Seit dem Beginn des Nominierungswettlaufs der Demokraten sind sie nochmals kräftig gestiegen.

Das schlechte Abschneiden Joe Bidens und die Spitzenposition von Bernie Sanders sorgen bisher für Überraschung. Politische Kommentatoren befürchten, dass sich die Partei politisch entzweit, statt sich hinter einem überzeugenden Kandidaten zu einigen. Diese Befürchtung stärkt die Position des amtierenden US-Präsidenten.

Die US-Analysten der Bank Nordea weisen darauf hin, dass der bisherige Wahlverlauf an Wallstreet positiv bewertet wird: Schlechte Nachrichten für die Demokraten seien gute Nachrichten für US-Aktien, schreiben sie. Tatsächlich entwickelt sich der S&P 500 fast im Einklang mit den Umfragedaten, ob die Republikaner (und nicht die Demokraten) den nächsten Präsidenten stellen werden.

(Quelle: Nordea)

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