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Der Chart des Tages

Übertrieben tiefe Zinsen.

Alexander Trentin

Weltweit drehen die Notenbanken an der Zinsschraube, um die Wirtschaft auf Erholungskurs zu bringen. Dazu kommen die Anleihenkäufe – Quantitative Easing (QE) – der grossen Zentralbanken, die die Renditen auf Staats- und Unternehmensanleihen drücken. Der Effekt auf die Marktzinsen in den USA ist besonders beeindruckend: Noch im Dezember rentierten zehnjährige Treasuries fast 2%, jetzt sind es unter 0,7%.

Die Bewertungen aller Finanzmärkte hängen am risikolosen Zins der Staatsanleihen. So geben niedrige Renditen dem Aktienmarkt Auftrieb, da die erwarteten Gewinne der Unternehmen dann viel attraktiver wirken. Wehe, wenn die Zinsen wieder steigen: Der Rücksetzer an den Börsen seit vergangene Woche wurde wohl auch von einem minimalen Anstieg der US-Renditen ausgelöst – die zehnjährigen Marktzinsen zogen zeitweise von 0,6 auf 0,72% an.

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