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Der Chart des Tages

Kein Land für junge Menschen.

Andreas Neinhaus

In drei Wochen wählen die USA einen neuen Präsidenten. Wer das Rennen macht, ist nach wie vor offen. Fest steht nur eines: Es wird ein Mann sein, der im normalen Leben schon lange im Ruhestand wäre. Donald Trump ist 74 Jahre, Joe Biden 77 Jahre alt. Das ist aussergewöhnlich in der Geschichte des Landes.

Amerika erlebt wie viele Industrieländer die demografische Alterung. Aber es scheint zusätzlich, als ob der Nimbus, dass junge Menschen nach wie vor bessere Chancen haben als anderswo, verloren geht. Ein Beispiel sind die hohen Ausbildungskosten und die harte Realität, dass der Besuch einer guten Universität nicht mehr möglich ist, ohne beim Berufseinstig erst einmal einen sechsstelligen Schuldenbetrag zurückzahlen zu müssen. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

Roland Heinzer 12.10.2020 - 16:25

Ist doch logisch, bis zur Volljährigkeit haben die Jungen keinen Einfluss auf die Entwicklung eines Landes, da sie keine Vertreter haben. Mit den unfunded liabilities (Rentenversprechen der Alten) und den angehäuften Staatsschulden, die von den Jungen später amortisiert werden müssen, haben sie schlechte Aussichten, wenn sie nach der Ausbildung ins Erwerbsleben eintreten.