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Der Chart des Tages

Euro knackt eine wichtige Marke.

Sylvia Walter

Über die vergangenen Wochen hat der Wind an den Finanzmärkten deutlich gedreht. Der Risikoappetit der Investoren ist zurück, beflügelt durch die Aussicht auf die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffs und den damit einhergehenden Konjunkturoptimismus. Die Erleichterungsrally zieht sich durch die Anlageklassen wie ein roter Faden. Insbesondere europäische Aktien weisen seit Beginn des Novembers einen satten Kursanstieg auf.

Diese Risikofreude geht auch an den Währungsmärkten nicht spurlos vorbei. Der Euro hat am Dienstag erstmals seit dem Frühjahr 2018 die Marke von 1.20 zum Dollar geknackt (dunkelblaue Linie). Selbst gegenüber dem Franken vermochte sich die Gemeinschaftswährung über die vergangenen Wochen aufzuwerten (hellblaue Linie). Somit reflektiert die Wechselkursbewegung nicht nur eine anhaltende Dollarschwäche, sondern basiert durchaus auf Positionierungen für einen stärkeren Euro. Die Hoffnungen auf ein gütliche Brexit-Einigung scheinen dem Euro in den vergangenen Tagen zusätzlichen Auftrieb zu geben. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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