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Der Chart des Tages

US-Zinserhöhung vorverschoben.

Andreas Neinhaus

Der Zinsanstieg in den USA hat vergangene Woche die US-Börsen in die Knie gezwungen. Der breit gefasste Aktienindex S&P 500 verlor 2,4%, der Technologieindex Nasdaq Composite gar knapp 5%. Gleichzeitig schoss die Marktverzinsung (Rendite) der wichtigen zehnjährigen US-Staatsanleihen bis auf 1,61%, gab zum Wochenschluss aber etwas nach.

Die Notenbanken, angeführt vom amerikanischen Federal Reserve, sehen diesen Zinsanstieg ungern. Zwar unterstreicht er, dass sich die wirtschaftliche Lage normalisiert hat und das Coronavirus besser unter Kontrolle ist. Aber die Situation sei noch zu schwach, um höhere Zinsen zu verkraften. Die Kapazitäten sind nicht ausreichend ausgelastet. Die Arbeitslosigkeit zu hoch. Und letztlich auch der Inflationsausblick weit weniger schlecht, als die Märkte es gegenwärtig erwarten. Sie wollen daher an ihrer geldpolitischen Strategie nichts ändern. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Claude Brès 01.03.2021 - 16:38

Unnötigen Übereaktionen!

Christoph Saetteli 06.03.2021 - 16:06

Warren Buffet hat es klar ausgedrückt. Auf langfristige wertschöpfende Anlagen setzen Der inflationierte Anleihenmarkt gehört sicher nicht dazu