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Der Chart des Tages

Fehlalarm Inflation.

Andreas Neinhaus

Diese Woche werden die amerikanische Notenbank (am Mittwoch) und die Bank of England (am Donnerstag) auf die Zinspanik an den Anleihenmärkten reagieren. Die Europäische Zentralbank hat bereits aufgezeigt, wie die beiden Schwesterinstitute wohl vorgehen werden.

Sie werden vor allem darauf setzen, die Inflationsangst als das zu entlarven, was sie ihrer Meinung nach ist: ein Fehlalarm. Der Chart bildet die aktuelle Inflationsprognose der EZB für den Euroraum ab. Sie geht zwar von einem deutlich stärkeren Inflationsanstieg in diesem Jahr aus, als noch im Dezember vorhergesagt wurde. Bis Ende 2021 könnte die Teuerungsrate der Konsumentenpreise auf 2% steigen, bisher hatte die EZB mit 1,5% gerechnet. Damit würde auch das offizielle Inflationsziel der EZB erreicht («der EZB-Rat verfolgt das Ziel, die Inflationsrate auf mittlere Sicht unter, aber nahe 2% zu halten»). Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Oliver Schmid 15.03.2021 - 23:36
In der EZB arbeiten alles Theoretiker. Zudem hat die EZK überhaupt kein Interesse, dass die Zinsen steigen. Dann würde Südeuropa ja wieder grössere Probleme bekommen. Darum wir die Prognose genau bei 2% gestoppt, schön nach Fahrplan. Wir haben in unserer Firma diesen Monat praktisch von allen EU Herstellern Preiserhöhungen von 4-8% erhalten (Kunststoffe, Stahl) mit Hinweis da es weitere im… Weiterlesen »