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Der Chart des Tages

Auf nach Appenzell Innerrhoden.

Sylvia Walter

Die Schweiz ist in vielerlei Hinsicht ein teures Pflaster. Allerdings variieren die Lebenshaltungskosten je nach Wohnort sehr stark. Aufgrund des schweizerischen Finanzföderalismus und infolge lokal unterschiedlicher Marktstrukturen weisen die obligatorischen Ausgaben und Fixkosten grosse regionale Differenzen auf.

Am günstigsten wohnt die durchschnittliche Schweizer Familie im Kanton Appenzell Innerrhoden. Diese Aussage können die Ökonomen der Credit Suisse treffen, nachdem sie Berechnungen zum frei verfügbaren Einkommen innerhalb der Kantone und Gemeinden angestellt haben. Dabei bestimmen fünf Hauptfaktoren die finanzielle Attraktivität eines Wohnorts.

Steuerlast, Wohnkosten, Mobilitätskosten, Krankenversicherung und Kinderbetreuungskosten bzw. Familienzulagen entscheiden primär darüber, wie viel frei verfügbares Einkommen am Ende des Monats übrig bleibt. Wenig überraschend erweisen sich die städtisch geprägten Kantone als überaus teuer, was insbesondere auf die hohen Miet- und Immobilienpreise zurückzuführen ist. Auch bei der obligatorischen Krankenversicherung bestehen regional grosse Differenzen.

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