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Der Chart des Tages

Eine globale Immobilienblase?

Alexander Trentin

Nicht nur in den USA erinnern die steigenden Hauspreise an die Immobilienblase ab 2004. Auch in Neuseeland, Australien, Kanada, Südkorea und Grossbritannien steigen die Immobilienpreise seit Ende 2019 ähnlich wie damals. In Deutschland gab es vor sechzehn Jahren keine grosse Bewegung der Häuserpreise, das ist jetzt anders: Annualisiert sind die Immobilienbewertungen dort fast 10% geklettert. Eine Ausnahme sind andere Länder der Eurozone wie Frankreich, Italien und Spanien: Dort gab es nach der Euroeinführung deutlich grössere Aufwärtsbewegungen als in der Coronapandemie.

Droht aber eine globale Immobilienblase? «Vergleiche mit der Häuserpreisblase in den Nullerjahren lassen sich nicht vermeiden, aber es gibt einige Gründe, warum der Boom diesmal viel sanfter enden sollte», meinen Analysten von Bank of America (BofA). Es gebe gute Gründe für höhere Immobilienpreise. Wobei diese Preise auch ohne Blase wieder sinken könnten – «eine Blase heisst nicht, dass die Preise in der Zukunft sinken, dass der Immobiliensektor und die Volkswirtschaft einbrechen werden», erklären die Analysten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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