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Der Chart des Tages

Wohnen in den USA wird teurer.

Martin Lüscher, New York

Es geht rasant aufwärts. In Amerika sind die Mieten im Juli gegenüber dem Vorjahr im Mittel 8,5% gestiegen. Das ergibt eine Auswertung des Immobilienmarktspezialisten CoreLogic. So schnell sind die Mieten seit Messbeginn 2004 noch nie geklettert.

Dabei handelt es sich aber nicht um eine Gegenbewegung zum Vorjahr, denn im Gegensatz zur Finanzkrise 2008 und 2009 sanken die Durchschnittsmieten im vergangenen Jahr nicht.

Die Mietpreise steigen, da «die wirtschaftliche Erholung, der Nachfrageüberhang am Markt für Kaufimmobilien und der unzureichende Bestand Druck auf den Mietmarkt ausüben», schreibt Molly Boesel, Ökonomin von CoreLogic. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Oliver Schmid 23.09.2021 - 17:54

Das heisst dann ja nichts gutes für die Inflation. In den USA haben die Mietpreise 30% Anteil am CPI. Das heisst bei 9% Mietzinserhöhung macht das allein fast 3% auf die Teuerung aus. Und diese Komponente ist wohl nicht “temporär” wie es das FED gerne hätte.