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Der Chart des Tages

Schlechte Vorzeichen für die Unternehmensgewinne.

Alexander Trentin

Bei der monatlichen Umfrage unter den Einkaufsmanagern für die Purchasing-Managers-Indizes (PMI) sind die stark gestiegenen Preise eine der Hauptsorgen der Unternehmen. Auf globaler Ebene sind gemäss PMI die Probleme mit der Teuerung im September noch einmal grösser ausgefallen als im Vormonat.

Die obige Grafik zeigt gemäss dem jüngsten PMI, wie hoch der Preisdruck für Input- und Outputgüter von den Befragten eingeschätzt wird. Ein Wert von über 50 zeigt an, dass der Inflationsdruck wächst.

In den entwickelten Ländern wie den USA, Grossbritannien sowie der gesamten Eurozone werden weiterhin rekordhohe Werte bei der Inputpreisinflation angezeigt. Aber auch produzierte Güter werden teurer. Nur sind die PMI-Werte für die Outputpreise niedriger – in der Grafik ist das dadurch sichtbar, dass alle Länder unter der gestrichelten Linie liegen.

Es kommt also zur Konsumenteninflation, doch einen Teil des Preisanstiegs für die verarbeiteten Güter müssen die Unternehmen absorbieren. Sie werden damit weniger Gewinn schreiben.

Dazu kommt, dass die Unternehmen ihre Aufträge wegen Lieferproblemen und Arbeitskräftemangel – besonders in Grossbritannien und den USA – oft nicht mehr erfüllen können. Auch dies wird sich negativ auf die Gewinnlage auswirken.

(Quelle der Grafik: HSBC) Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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