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Der Chart des Tages

Keine Panikkäufe in Sicht.

Martin Lüscher

Die Zahlen sprechen für sich. Im vergangenen Monat sind die Konsumentenpreise in den USA im Jahresvergleich 6,2% gestiegen. Auch exklusive der volatilen Enerige- und Lebensmittelpreise betrug das Plus satte 4,6%.

Beide Werte lagen deutlich über der Medianerwartung der Ökonomen. Wer auf eine länger anhaltende Phase von hohem Preiswachstum gesetzt hatte, sah sich entsprechend bestätigt.

«Ein Vorbote einer sich selbst verstärkenden Inflationsspirale ist das aber nicht», wie die Ökonomin Claudia Sahm auf Twitter schreibt. Der Grund sei das Ausbleiben von Panikkäufen.

Eine Inflationsspirale entsteht, wenn Konsumenten mit steigenden Preisen rechnen und entsprechend konsumieren. Sie kaufen, so schnell sie können, und drücken damit die Preise weiter in die Höhe.

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