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Der Chart des Tages

Solide Zahlen aus der Schweiz.

Andreas Neinhaus

Diese Woche werden u.a. Frankreich und Italien ihre Hochrechnung für das Bruttoinlandprodukt (BIP) im dritten Quartal veröffentlichen. Deutschland hat dies bereits vergangene Woche getan, ebenso die Schweiz. Hier fielen die Werte erfreulich aus. Für Erleichterung sorgte vor allem die Nachricht, dass das Schweizer BIP über dem letzten Quartalswert – bevor die Coronakrise weltweit ausbrach – liegt. Im zweiten Quartal 2021 wurde das Vorkrisenniveau erreicht, nun ist das BIP solide 1,4% über dem Stand vom Schlussquartal 2019.

Der Chart führt die wichtigsten Komponenten der inländischen Nachfrage auf, die das Schweizer BIP tragen. Die Konsumausgaben haben sich seit dem Wegfall der meisten Covid-Einschränkungen am kräftigsten erholt. Im dritten Quartal überstiegen sie erstmals das Vorkrisenniveau. Auch die Bauinvestitionen liegen leicht darüber. Dass die Erholung hier nicht stärker ausfällt, führt das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco auf Engpässe zurück. Es fehlt an Vorleistungsgütern, worauf sie sich verteuern, was wiederum zu einem Anstieg der Baupreise führt.

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