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Der Chart des Tages

Spaniens Inflation steigt Ende 2021 kräftig.

André Kühnlenz

Spanien ist das erste grosse Euroland, das diese Woche vorläufige Inflationszahlen für Dezember vorgelegt hat. Die Jahresrate der Verbraucherpreise stieg demnach von 5,5 auf 6,7%, das höchste Niveau seit März 1992, wie das Statistikamt INE mitteilte. Die Kernrate – ohne Energie und Nahrungsmittel – stieg von 1,7 auf 2,1%. Das bedeutet, dass noch immer Nahrung und Energie die Inflation am meisten nach oben treiben. Schliesslich lagen die europäischen Gaspreise im Dezember mehr als 40% über dem Niveau im November.

Dies lässt für die vorläufigen Zahlen, die nächsten Donnerstag in Deutschland und am Freitag im Rest der Eurozone anstehen, keine Entspannung erwarten. Volkswirte rechnen ohnehin damit, dass der Gipfel in der Teuerung wohl erst im ersten Quartal 2022 erreicht wird. Leider schlüsseln die spanischen Statistiker in den vorläufigen Zahlen nicht auf, wie viel des Inflationsanstiegs auf die Energiepreise zurückgeht.

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