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Der Chart des Tages

Pfund zurück an die Spitze.

Andreas Neinhaus

Die erste Handelswoche des neuen Jahres bringt an den Devisenmärkten einen überraschenden Gewinner hervor: das Pfund. Der Handel stand ganz im Zeichen der künftigen Zinspolitik in den USA. Das Fed wird den Leitzins früh erhöhen und rasch aus dem Quantitative Easing – der Geldschöpfung via Aufkauf von Anleihen – aussteigen. Das hat die US-Zinsen kräftig steigen lassen.

Der Dollar wertete sich daraufhin gegenüber fast allen Konkurrenzwährungen auf, aber eben nur fast allen. Die britische Währung war vergangene Woche noch ein bisschen stärker. Im Vordergrund steht auch hier die Notenbank. Sie hat im Dezember den Leitzins erstmals seit zweieinhalb Jahren erhöht und damit viele Analysten überrascht. Die Terminmärkte rechnen damit, dass sie im Februar den Satz um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5% hinaufsetzen wird und anschliessend weitere Zinsschritte folgen.

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