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Der Chart des Tages

Zinserhöhung – vorher und nachher.

Sylvia Walter

Wie verhalten sich die langfristigen Anleihenrenditen eigentlich in einem typischen Zinserhöhungszyklus des Fed? Dieser Frage sind die Analysten von Goldman Sachs nachgegangen und haben dabei einen zeitlichen Bruch im Verhalten der Bondmärkte festgestellt.

Bei der Untersuchung der geldpolitischen Zyklen ab dem Jahr 1970 hat sich ein typisches Muster bis zu den Neunzigerjahren herauskristallisiert und eines für die Jahre danach. Was alle Zinserhöhungszyklen gemein haben: Die Langfristzinsen, in diesem Fall die Renditen von zehnjährigen US-Staatsanleihen, nehmen die Zinsstraffung vorweg und steigen bereits ein paar Monate vorher. Bis zum Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung (0m auf der waagrechten Zeitachse) kann dieser Anstieg zwischen 50 und 60 Basispunkte betragen.

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