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Der Chart des Tages

Stärkere Schwankungen.

Frank Heiniger

Die Nerven der Anleger werden im aktuellen Umfeld arg strapaziert. Waren es zu Jahresbeginn primär die Entwicklungen an der Zinsfront, die die Stimmung trübten, hat nun die Geopolitik das Ruder übernommen. Die Verschärfung im russisch-ukrainischen Konflikt lastet auf den Aktienkursen, während sichere Häfen wie Gold wachsendes Interesse verzeichnen.

Der Anstieg der Nervosität ist an den verschiedenen Volatilitätsindikatoren wie dem Vix abzulesen, die gemeinhin als Angstbarometer konsultiert werden. Sie bilden basierend auf den Optionspreisen die erwartete Schwankungsbreite der Aktienindizes ab.

Wie der obige Chart von UniCredit illustriert, haben allerdings auch die tatsächlichen Intraday-Schwankungen seit Jahresbeginn zugenommen. Die Spanne zwischen Tagestiefst und -höchst von fast 2% im Euro Stoxx 50 (rote Balken) und S&P 500 (graue Balken) entspricht dem höchsten Durchschnittswert über einen Zeitraum von sieben Wochen seit Mitte 2020, als sich die Aktienmärkte vom ersten Coronaschock zu erholen begannen.

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