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Der Chart des Tages

Unterschiede bei den sicheren Häfen.

Andreas Neinhaus

Safe Havens werden im Investorenjargon diejenigen Anlagen genannt, die in Krisenphasen am meisten Schutz bieten. Steigt die Volatilität an den Aktien- und den Anleihenmärkten und mit ihr die Angst vor Kursverlusten, dann werden riskante Anlagen abgestossen und die sichersten Alternativen gekauft. Dazu zählen traditionell vor allem der Franken und das Gold, aber auch der Yen.

Die Analysten von Bank of America wundern sich, dass diesmal alles anders verläuft. Der Krieg in der Ukraine, der starke Zinsanstieg weltweit und fallende Aktienkurse treiben Investoren zwar in Goldanlagen, aber weder in den Franken noch in den Yen, wie BofA erstaunt feststellt. Bis zum Beginn der Pandemie 2020 bewegten sich die drei Anlageklassen weitgehend im Einklang. Seither nicht mehr.

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