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Der Chart des Tages

US-Haushalteinkommen steigen kaum.

Tina Haldner

Die US-Wirtschaft erholt sich langsam, aber stetig von den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Bei den amerikanischen Haushalten ist die Konjunkturerholung allerdings noch nicht angekommen.

Das zeigt ein Blick auf die Entwicklung des realen Einkommens (vgl. Chart): Seit 2007 ist es über 8% gefallen. Heute liegt es bei rund 52’000 $ im Jahr, das entspricht dem Niveau von 1995.

Als Messgrösse dient hier der Median, er beschreibt das Einkommen des mittleren Bürgers. Das bedeutet, die eine Hälfte der Amerikaner verdient mehr als 52’000 $, die andere Hälfte verdient weniger.

Im vergangenen Jahr stoppte die Talfahrt, doch die Entwicklung der Löhne lässt kaum Hoffnung aufkommen, dass die Einkommen bald steigen könnten.

Der durchschnittliche Stundenlohn wächst seit Ende der Rezession 2009 etwa 2% jährlich. Bereits im Frühling erklärte US-Notenbankchefin Janet Yellen, diese Wachstumsrate sei im Vergleich zu früheren Konjunkturerholungen zu gering. Dieser Trend setzte sich auch im September fort, wie der aktuelle Arbeitsmarktbericht gezeigt hat (lesen Sie hier mehr).

Den Chart des Tages vom Donnerstag finden Sie hier.

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