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Der Chart des Tages

Die Liquiditätsschwemme fängt erst richtig an.

Alexander Trentin

Die US-Notenbank Fed hat ihr Quantitative Easing, ihr Anleihenkaufprogramm, im vergangenen Jahr beendet. Doch damit sinkt die von den grossen Zentralbanken zur Verfügung gestellte Liquidität noch lange nicht. Die Notenbankgeldmengen, ausgedrückt in den Bilanzen der grossen Zentralbanken, dürften 2015 so schnell steigen wie seit drei Jahren nicht mehr.

Der obige Chart zeigt, dass die Zentralbanken Japans, der Eurozone, der USA und Grossbritanniens ihre Bilanzen zusammengenommen dieses Jahr doppelt so schnell ausweiten wollen wie jeweils in den letzten drei Jahren. 2016 sollte sich diese Bilanzexpansion nur leicht verlangsamen.

Die Analysten der Commerzbank erwarten, dass diese Bilanzausweitung die «Jagd nach Rendite» der Anleger weiter antreibt. Die Renditen der Staatsanleihen dürften weiter sinken und die Vermögenspreise weiter nach oben gedrückt werden.

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