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«Der Crash ist programmiert»

Fred Hickey, Verfasser des Investmentbulletins «The High-Tech Strategist», sieht an der Börse Exzesse wie zur Zeit der Internethausse. Deshalb setzt er auf Gold.

Wenige kennen sich im Technologiesektor so gut aus wie Fred Hickey. Umso mehr zu denken gibt die Warnung, die der Branchenveteran gegen Investments in Börsenstars wie Apple, Amazon und Netflix ausspricht. Der Herausgeber des viel beachteten Investmentbulletins «Tech High-Tech Strategist» zieht Parallelen zum Jahr 2000, als die Internetblase platzte und selbst vermeintlich sichere IT-Aktien ins Bodenlose stürzten. Skeptisch stimmen Hickey heute nicht nur die stolzen Bewertungen an den amerikanischen Börsen. Probleme macht er ebenso in den wachsenden US-Staatsschulden aus, deren Zinskosten in den kommenden Jahren steil steigen werden. Schutz sucht er deshalb in Minenwerten, denen er bei einem Comeback des Goldpreises exponentielles Kurspotenzial zutraut.

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Leser-Kommentare

Lucien Moser 27.09.2018 - 14:42
Ich abonniere und lese den High-Tech-Strategist seit über vier Jahren. Ich schätze die Sicht von Fred Hickey (für mich nachvollziehbare Ansichten, fern der “Mainstream” Analysten und hilfreich um ein Negativszenario mit zu berücksichtigen). Allerdings: Fred Hickey prophezeit seit über 4 Jahren einen grossen Crash an den Börsen sowie Explosion des Goldpreises nach oben. Eines Tages wird er recht haben. Wenn… Weiterlesen »
Beatrix Leu 10.10.2018 - 17:28

Natürlich liegt hier auch ein Interessenkonflikt vor..

Erik Hamann 21.10.2018 - 15:34

Warum?

Lucien Moser 06.12.2018 - 10:45

Hier liegt weniger ein Interessenkonflik vor, weil Fred Hickey unabhängig ist. Er schreibt darüber, wie er SEIN Geld anlegt. Er managt nicht das Geld von anderen – im Gegensatz zu Banken und Vermögensverwalter (Stichwort Berufsoptimisten). Allerdings könnte er detaillier zeigen, wie er sein Geld anlegt (wann was genau macht). Trotzdem ist sein Letter sehr empfehlenswert und sehr gute Lektüre.