Märkte / Derivatus

Der Derivatus

Die ersten ETF-Awards der Schweiz und die Krux der Ratingagenturen.

Die ersten ETF-Awards der Schweiz sind verliehen und bringen etwas Licht ins Dickicht. Für Anleger lohnt es sich, die Gewinner anzuschauen, denn das Angebot an ETF ist gross, und die Auswahl kann knifflig sein. Zwar sind an der SIX Swiss Exchange «nur» knapp 1600 ETF kotiert, gegenüber gut 16 000 strukturierten Anlageprodukten (ohne Hebelprodukte wie Call- und Put-Warrants). Aber in beiden Segmenten ist der Durchblick nicht einfach zu finden.

Vergeben werden die Preise vom ETF-Beratungsunternehmen Xenix aus Berlin, wie das Fachmagazin «10×10» aus Zürich vorige Woche berichtet hat. Xenix habe alle der knapp 1600 an der SIX Swiss Exchange zugelassenen Exchange Traded Funds berücksichtigt. «Darunter halten wir die rund 650 Basis-ETF auf Kernmärkte für am interessantesten», sagte Markus Thomas, der Xenix 2009 gegründet hat, zu «10×10». Die ETF würden qualitativ ­bewertet, Kriterien seien der Index, die Konstruktion des ETF und die Trans­parenz, besonders mit Blick auf die Qualität der Nachbildung des ETF. Dazu kämen die Kosten des Börsenhandels, namentlich die Geld-Brief-Spanne. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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