Märkte / Derivatus

Der Derivatus vom 1. Februar 2020

Put-Warrants sind begehrt, und der Branchenverband SVSP visiert neue Kunden an.

Lieber Anleger

Die Derivatbranche ist guter Dinge und blickt optimistisch voraus. Das Jahr habe erfreulich begonnen – und jetzt verursacht das Coronavirus einen Umsatzschub. Wenn die Börse nervös ist und die Volatilität zunimmt, handeln Anleger vermehrt Hebelprodukte. Der Volatilitätsindex VSMI für den Swiss Market Index stieg seit Mitte Januar von 10 auf gut 14 am Freitag. Jetzt sind vor allem Put-Warrants (Optionsscheine) gefragt, die sich auf den SMI oder den Deutschen Aktienindex beziehen – fällt die Börse, steigen die Puts. Sie belegten diese Woche vier der ersten fünf Plätze auf der Umsatzrangliste. Das ist unüblich, denn normalerweise kaufen Anleger vor allem Call-Warrants, um auf eine Kursavance zu setzen. Nun setzen viele auf fallende Indizes, zur Spekulation, oder um ihr Portefeuille abzusichern. Auch bei den Mini-Futures wiesen vier der fünf meistgehandelten eine Verkaufsposition (Short) auf. Sie steigen, wenn der Dax oder der S&P 500 fällt.

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