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Der Derivatus vom 19. Mai 2018

Ein Start-up kündigt «eine neue Generation von Finanzprodukten» an.

Derivatus

Lieber Anleger

«Die Emission von strukturierten Produkten demokratisieren.» Nicht weniger will das Fintech-Start-up GenTwo, postiert am Zürcher Rennweg. Das bringe volle Transparenz, weniger Risiko, geringere Kosten und bessere Performance. Nach diesen Versprechungen in der Medienmitteilung vom Mittwoch bin ich gespannt. Wie soll das alles gelingen?

Um es vorweg zu nehmen: Ich blicke noch nicht ganz durch. Die wichtigste Neuerung ist wohl, dass es als Emittent keine Bank mehr braucht. Sie gibt traditionellerweise strukturierte Produkte aus und steht mit ihrer Bonität dafür gerade – als Schuldner. Gläubiger ist der Investor, der sein Anlagekapital einzahlt und damit das Ausfallrisiko der Bank trägt. In der Branche spricht man vom Gegenparteirisiko des Anlegers.

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