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Der Derivatus 9. September 2020

Volatilität bietet sich als strategische Anlageklasse an – anstelle von Staatsanleihen?

Lieber Anleger

Das Portefeuille zu diversifizieren, wird komplizierter, da können Volatilitäts­derivate künftig eine Rolle übernehmen. Vor der Pandemiekrise war das noch ­anders. Staatsanleihen dienten immer noch als Anker in Krisenzeiten, sagte Anlagestratege Jan Bopp von J. Safra Sarasin im FuW-Interview vor gut einem Jahr. Das Zusammenspiel – die Korrelation – von Aktien und Anleihen im Konjunkturzyklus sei stabil geblieben, auch nach vierzig Jahren fallender Zinsen und zehn Jahren steigender Börsen.

Im vergangenen Januar bestätigte der Anlagespezialist Klaus Wellershoff im FuW-Interview, Obligationen würden im Portefeuille sehr wohl einen Diversifikationsbeitrag leisten, das habe sich in der Börsenbaisse im vierten Quartal 2018 schön gezeigt. Dies gelte gerade auch für das Risikoszenario einer Weltrezession – die er damit aber nicht prognostizieren wolle. Wir alle wurden überrascht. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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