Märkte / Derivatus

Der Derivatus vom 22 Februar 2020

Die Ballung im S&P 500 hat sich verschärft. Erinnerungen an 2000 werden wach.

Lieber Anleger

Börsenweisheiten gibt es wie Sand am Meer. Definitiv zu den sinnvollen Handlungsempfehlungen gehört die Maxime, nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen – die eigenen Investitionen also möglichst breit zu streuen. Die Logik dahinter ist vergleichsweise simpel: Unterschiedliche Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilen entwickeln sich selten im Gleichschritt. Verluste in einzelnen Bereichen werden durch Avancen in anderen Segmenten kompensiert. Die Finanztheorie beweist, dass damit das Verhältnis zwischen Risiko und Rendite optimiert wird.

Was auf der Ebene des gesamten Anlageportfolios zutrifft, gilt auch eine Stufe tiefer: Statt auf einzelne Aktien zu wetten, macht es Sinn, die Investments zu verteilen – beispielsweise über passive Vehikel wie ETF (Exchange Traded Funds). Besonders Privatanlegern bieten solche börsengehandelte Fonds Vorteile. Denn damit lässt sich schon mit einem kleinen Geldbetrag ein breit gestreutes Aktienportfolio erwerben.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare