Märkte / Derivatus

Der Derivatus vom 30. Mai 2020

Der Franken ist stark – sollen Anleger das Währungsrisiko in Zertifikaten absichern?

Lieber Anleger

Wenn die Börsen dank der hyperexpansiven Geldpolitik der Notenbanken ruhiger werden und die Kursausschläge von Aktien und auch von Anleihen abflauen, dann rückt das Währungsrisiko wieder in den Fokus. Dazu ist mir diese Woche ein Barriereprodukt mit Coupon aufgefallen, das sich auf Bergbauunternehmen bezieht und in verschiedenen Währungen angeboten wird. Anleger wägen ab, ob sie das Wechselkursrisiko tragen oder gegen eine Gebühr absichern wollen. Diese Gebühr kann stark variieren.

Oft höre ich, man solle das Währungsrisiko bei Aktien eingehen und bei Obligationen nicht. Gut erklärt hat dies der Anlagestratege Jan Bopp von J. Safra Sarasin letztes Jahr im FuW-Interview: Bei Anleihen und generell bei Anlagen mit geringer Volatilität solle man das Währungsrisiko absichern, sonst sei die Performance fast nur vom Wechselkurs bestimmt – dann könne man letztlich auch direkt auf die Währung setzen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.