Märkte / Derivatus

Der Derivatus vom 6. April

Nach dem Negativzins kommt der Negativ-ETF, und gewisse ETF wollen Struki sein.

Lieber Anleger

Nachdem wir uns wohl oder übel an die neue Normalität der Negativzinsen gewöhnt haben, womit Schuldner wie die Eidgenossenschaft Geld erhalten, statt einen Coupon zu bezahlen, kommt nun der erste ETF mit negativen Gebühren. Der börsengehandelte Fonds weist eigentlich eine jährliche Verwaltungsgebühr von 29 Basispunkten (0,29 Prozentpunkten) auf. Der Anbieter Salt Financial aus New York offeriert jedoch einen Erlass, englisch Waiver, von 34 Basispunkten, was die Gebühr in eine Gutschrift von 5 Basispunkten verwandelt.

Das ist gute Werbung. Ähnlich wie bei Fondsanbieter Fidelity, der im August die weltweit ersten gebührenfreien Indexfonds lanciert hat. Sie funktionieren wie ein Rabattangebot im Schaufenster, das Kunden ins Geschäft lockt, die dort dann Dienstleistungen kaufen, beispielsweise aktiv verwaltete Fonds, für die Fidelity eigentlich Spezialist ist.

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