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Der Derivatus vom 6. Januar 2018

Die Kosten von strukturierten Produkten: Was ist mir eine Barriere wert?

Derivatus

Lieber Anleger

Strukturierte Produkte sind teuer – diesen Verdacht äussern Investoren, Konsumentenschützer, Politiker und Anbieter von konkurrierenden Anlageinstrumenten wie Fonds oder Wandelanleihen immer wieder. In den Anfängen war der Vorwurf berechtigt. 1991 lancierte der Schweizerische Bankverein das erste Kapitalschutzzertifikat mit dem Kürzel Groi. Zu dieser Zeit waren die Margen zum Teil tatsächlich unanständig hoch, wie mir Veteranen aus der Branche bestätigen. Das war auch darum möglich, weil die Transparenz gering war, die Sicht der Anleger vernebelt statt klar. Ein Preisvergleich war schwierig.

Zur Skepsis beigetragen hat, dass sich die Derivatbranche lange dagegen gewehrt hat, Kostenkennzahlen zu veröffentlichen. Ein Rückzugsgefecht stärkt die Glaubwürdigkeit nicht.

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